Thailand Rundreise, Reisebericht über eine Rundreise durch das Land des Lächeln
Thailand Rundreise Angebote
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Lopburi

Lopburi Zentrum

Lopburi "Die Stadt der Affen" war das nächste Ziel unserer Rundreise durch Thailand.

Lopburi liegt 70 Kilometer nördlich von Ayutthaya und ist eine sehr alte Stadt. Sie entstand schon vor der Unabhangigkeit Siams. Bereits im 6. Jahrhundert diente Lopburi als Königsresidenz im Reich der Mon.

Als Ayutthaya Hauptstadt von Siam wurde war, entwickelte sich Lopburi zu einem reichen und wichtigen Handelszentrum. Hier befand sich auch der zweite Residenzsitz von König Narai (1657-1688). Im Palast Narai Ratchaniwet sind wertvolle Stücke der Dvaravati- und Lopburizeit zu sehen.

Lopburi ist auch als Stadt der Affen bekannt. Viele Makaken und Javaneraffen tummeln sich um und in den Tempeln. Sie nicht immer sonderlich friedlich. Man muss aufmerksam sein und auf Brillen, Taschen, Hüte und Fotoapparate aufpassen. Auch in der Stadt selber sind sie überall auf den Dächern und in den Stromleitungen zu finden.

Mit seinen knapp 25.000 Einwohner ist Lopburi auch Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Bevölkerung lebt hier hauptsächlich von Landwirtschaft und Tourismus.

Phra Prang Sam Yod ist das markanteste Bauwerk von Lopburi.
Es besteht aus einer Gruppe von drei nebeneinander stehenden Prasats (Türmen), die nach Osten ausgerichtet sind und durch einen Mittelgang mit einander verbunden sind. Diese drei Prasats wurden aus Laterit und Sandstein gebaut sowie mit Stuck verziert. An der Basis der Türen sieht man Figuren von sitzenden Eremiten. Diese sind im typischen Bayon-Stil (wie Angkor Wat in Kambodscha) der Khmer-Kunst aus 13. Jahrhundert geschnitzt. Ursprünglich waren Sie wohl den 3 Hindu-Gottheiten gewidmet, Brahman (dem Schöpfer), Vishnu (dem Erhalter) und Shiva (dem Zerstörer).
Später, unter König Narai, wurden diese Denkmäler vermutlich zu einem Heiligtum des Mahayana Buddhismus´ umgebaut. Im zentralen Prang steht ein Steinbuddha, der von Naga's Haube geschützt wird. Im rechten Prasat steht eine Steinfigur im Bayon-Stil. Sie zeigt eine Abbildung der Bodhisattva Avalokiteshvara. Im linke Prasat sieht man Abbildungen der weiblichen Gottheit Pratchaya-Paramita. Die hölzerne Decke wurde mit floralen Motiven rot lackiert.
Vor dem zentralen Heiligtum steht eine Vihara (Predigthalle), die während der Herrschaft von König Narai dem Große errichtet wurde. Die Türen und Fenster sind lotusblütenblattförmigen und im Inneren ist eine große Buddha-Statue in der Haltung der Unterwerfung Maras aus der frühen Ayutthaya-Zeit aus dem 15. Jahrhundert.

Wat Phra Prang Sam Yod Lopburi
Buddha-Statue im Wat Phra Prang Sam Yod
Wat Phra Prang Sam Yod Lopburi
Affen um Wat Phra Prang Sam Yod
Buddhafigur im Inneren von Wat Phra Prang Sam Yod
Gang im Inneren von Wat Phra Prang Sam Yod

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Lopburi ist der Sarn-Phra-Karn-Schrein.
Sarn Phra Karn war früher unter dem Namen "San Sung" oder der "Hohe Schrein" bekannt. Ursprünglich war hier ein Turm aus Laterit, der auf einem hohen Sockel mit einem kreuzförmigen Grundriss stand. An jeder der vier Seiten führte eine Treppe zum Heiligtum hinauf. Datiert wurde der im Khmer-Stil erbaute Tempel zwischen dem 11. und 13 Jahrhundert. Der obere Teil des Turms brach eines Tages zusammen und ein Bachsteinbau wurde zur Stabilisierung des Tempels errichtet.
Später fand man an der Stelle, an der früher das Westtor war, eine kopflose Statue im Khmer-Stil, die entweder Vishnu oder Bodhisattva Avalokiteshvara darstellte. Diesem Torso wurde dann ein Buddha Kopf aus Stein aufgesetzt. Diese Statue ist hoch angesehen und weithin bekannt als "Choa Pho Phra Karn" (Die Phra Karn Gottheit).
Im Inneren befinden sich noch drei beschrieben Steintafeln. Eine mit Pallava-Schrift der alten Mon Sprache aus dem 9. Jahrhundert und zwei weitere in der alten Khmer-Schrift aus dem 12. Jahrhundert.

Sarn Phra Karn Lopburi
Eingang Sarn Phra Karn Tempel Lopburi
Zeremonie  Sarn Phra Karn Schrein
Schrein von Sarn Phra Karn in Lopburi

Bei einer Rundreise durch Thailand kommt man gerade in ländlichen Gegenden mit Lebensmittel in Berührung, auf die wir Mitteleuropäer eher verzichten würden.
Das die Menschen in Südostasien einen anderen Bezug zu Lebensmitten haben, lernt man auf einer Rundreise sehr schnell. Würmer, Maden, diverse Insekten, alles landet hier im Kochtopf. Auf dem Weg von Lopburi nach Phtsanulok halten wir am Strassenrand an und fragen eine Einheimische, was sie denn gerade auf dem Grill hat.
Es werden hier tatsächlich frisch gefangene Ratten angeboten. Diese werden in den Feldern hier gefangen und gleich gehäutet und ausgenommen. Dann kommen diese auf den Grill und werden vorgegahrt. Auf unsere Nachfrage hin, erklärt man uns, dass dies in dieser Gegend eine Spezialität ist. Man nimmt die halbfertigen Tiere mit nach Hause, würzt sie und bereitet diese mit verschidenen Kräutern weiter zu.

Thailand Ratten essen
Ratten werden gleich auf den Grill gelegt
Ratten werden in Thailand gegessen
Ratten werden dann dem Kunden einzeln zum Transport gereicht


Günstig weltweit verreisen und Schnäppchenangebote hier

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü