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Kanchanaburi

Kanchanaburi River Kwai


Die Brücke am Kwai zählt zu den grossartigsten Filmen der Geschichte. Das historische Original liegt hier in Kanchanaburi und ist meist fester Bestandteil einer Rundreise durch Thailand.

Kanchanaburi liegt ca. 130 Kilometer westlich von Bangkok und ist eher die verschlafene Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Provinz Kanchanburi ist die drittgrößte in Thailand und hat um die 800.000 Einwohner. 60.000 davon leben davon in der Stadt Kanchanburi.
Die Provinz liegt in einer wunderschönen Landschaft. Es gibt beindruckende Wasserfälle, Naturparks wie den Erawan Nationalpark sowie uralte Höhlen, die bereits in der Steinzeit bewohnt waren.
Die Stadt Kanchanaburi liegt am Zusammenfluss von Kwae Noi und Kwae Yai (River Kwai). Hier liegt auch die berühmte Brücke im Norden der Stadt, welche jedes Jahr Besucher aus aller Welt anlockt.
Außer dem Tourismus leben die Menschen hier meist vom Acker- und Bergbau. Auch einige Edelsteinminen sind hier zu finden, in denen zumeist Saphire gefunden werden.
Sollte Kanchanaburi nicht Ziel einer organisierten Thailandrundreise sein, so bietet sich ein Besuch auch als Tagesausflug von Bangok aus an.

Brücke über den Kwai in Kanchanaburi


Die traurige und entsetzliche Geschichte über die Brücke am Kwai. Ein Mahnmal für die Grausamkeiten des 2. Weltkrieges in Südostasien.

Während des 2. Weltkrieges bauten Japaner, zur Sicherung ihres Nachschubes, eine Eisenbahnlinie bis zum Drei-Pagoden-Pass´, der Grenze zu Myanmar. Diese Thai-Burma-Railway hatte eine Länge von 415 Kilometern.
Nach der Kapitulation Singapurs wurden britische Kriegsgefangene vom japanischen Lagerkommandanten, Colonel Saito, unabhängig von Ihrem Rang von Juni 1942 bis Oktober 1943 dazu gezwungen unter unmenschlichen Bedingungen Gleise und Brücken entlang des Flusses von hier aus bis nach Burma zu bauen. Heute kann man diese Strecke von Bangkok aus oder von Kanchanaburi bis zur Endstation Nam Tok mit einem Bummelzug befahren. Es geht über knarrende Holzgerüste eng am Fluss entlang. Fast 80 Kilometer dieser einspurigen Todesbahn (desth Railway) sind heute befahrbar.
Reisetipp: Sollte man während der Rundreise durch Thailand die Möglichkeit haben diese Zugfahrt zu unternehmen, sollte man sich einen Sitzplatz auf der linken Seite sichern. Hier hat man einen eindrucksvollen Blick auf die eindrucksvolle Flusslandschaft. Auf der rechten Seite gibt es meist nur karge Felswände zu sehen.

Bomben an der River Kwai Bridge von Kanchanaburi
Kanchanaburi Statue
Kanchanaburi Bahnhof
Zug zur Kanchanaburi zur River Kwai Brücke
Von Kanchanaburi am Fluss entlang nach Nam Tok

Mit dem Zug von Kanchanaburi zum Hellfire Pass.

3 mal am Tag fährt ein Zug der 3. Klasse mit ungeposterten harten Holzbänken von Kanchanaburi zur Endhaltestelle in Nam Tok. Vom Bahnhof in Kanchanaburi liegt der erste Halt an der River Kwai Brücke. Die Fahrtzeit ist mit etwa 10 Minuten relativ kurz. Über die Station Thakilen, wo es den interessanten historischen Muang Sing Park (historische Khmer-Hauptstadt) gibt, erreicht man nach weiteren 45 Minuten Tham Krasae. Hier gibt es die Tham Krasae Höhle zu besichtigen. Diese wurde von den Japanern als Lagerstätte, Unterschlupf und Luftschutzbunker verwendt. Heute ist in der Höhle ein schöner Buddhaschrein zu sehen in dem viele Einheimische zum beten kommen.
Über die Bahnstation Wang Pho endet die Fahrt nach fast 2 Stunden in Nam Tok. Unter schwierigsten Bedingungen mussten hier die Kriegsgefangenen Gleise durch die Felswände und Brücken über unwegbare Schluchten verlegen. Der Hellfire Pass ist 75 Meter lang. Die Kriegsgefangenen mussten mit spärlichstem Gerät diese Schneise freilegen. Nähere Informationen erhält man vor Ort im Hellfire Pass Memorial Museum. Der Eintritt ist frei.

Tham Krasae Höhle
Tham Krasae Cave
Die Gedenktafel am Hellfire Pass bei Nam Tok
Hellfire Pass von Nam Tok
Schneise am Hellfire Pass von Nam Tok
Hellfire Pass


Das Jeath Kriegsmuseum und die Friedhöfe und Kriegsgedenkstätten in Kanchanaburi halten das Andenken an Tausende von Todesopfer lebendig.

Gleich an der Bahnhofsstation von Kanchanaburi liegt die Don-Rak Anlage. Auf dieser Kriegsgedenkstätte befinden sich 6982 Grabsteine. Jeder einzelne ist mit dem Namen eines britischen, holländischen oder australischen Namen versehen, der hier beim Bau der Death Railway zu Tode kam.
Im Süden der Stadt liegt eine zweite Gedenkstätte. Hier, direkt am Kwau Noi liegt der friedlich gelegene Chong-Kai Soldatenfriedhof, auf dem 1740 gefallene Kriegsgefangene ruhen.
Das JEATH Kriegsmuseum befindet sich im Wat Chai Chumphon direkt am Mae Nam Mae Klong gelegen. Die Buchstaben JEAH stehen für Japan, England, Australien und Holland. Das Museum wurde wie ein Gefangenenlager gebaut. Zu sehen gibt es Fotos und Bilder über das erbärmliche Leben der Kriegsgefangenen. Ebenso sind die ausgemergelte Körper der Soldaten bei ihrer schweren Arbeit und in ihren Unterkünften plastisch dargestellt.
Bei der Brücke über den Kwai befindet sich das Kriegs- und Kunstmuseum. Gleich am Eingang sieht man eine Eisenbahn mit Wagon, in welchem die Gefangenen transportiert wurden. In Inneren sinf Uniformen Fahrzeuge, Fotografien und allerlei Waffen aus der Zeit des 2. Weltkriegs hier in Südostasien zu sehen.

Kriegsgedenkstätten in Kanchanaburi
Don-Rak Kriegsgedenkstätte in Kanchanaburi
EATH Kriegsmuseum in Kanchanaburi
 JEATH Kriegsmuseum
Bild im  Kriegsmuseum von Kanchanaburi
Kriegsmuseum von Kanchanaburi


Der Erawan Nationalpark.
Nach soviel erschütternder Geschichte, die während einer Rundreise durch Thailand hier in Kanchanaburi allgegenwärtig ist, sollte noch etwas Zeit für die aufregende Natur in dieser Gegend sein. Hier kann man ein paar wunderschöne und erholsame Stunden verbringen.


Der Erawan-Nationalpark ist ca. 70 Kilometer von Kanchanaburi entfernt und ist bequem per Bus oder mit dem Auto zu erreichen. Viele einheimische Familien kommen hier her um im warmen Wasser zu Baden und einen schönen Wochenendausflug zu machen. Ein sieben-stufiger Wasserfall mit vielen Becken und Kaskaden macht die besondere Schönheit dieses Parks aus. Entlang der Wasserfälle gibt es einen Wanderweg der über einige Anstiege und Brücken zum obersten Wasserfall führt. Die Form des letzten Wasserfalls im Tal erinnert an einen dreiköpfigen Elefanten. Dieser ist in der indischen Mythologie als Erawan bekannt. Daher stammt auch der Name des Nationalparks.
Im Erawan-Nationalpark befindet sich auch die Pra-That-Tropfsteinhöhle. Diese sollte schon man auf jeden Fall wegen ihrer wunderschönen Lage im Park an den Sinterterrassen und den bizarren Stakatiten und Stalagmiten besuchen.

Wasserfälle im Erawan Nationalpark
Erawan Nationalpar
Baden im Erawan Nationalpark
Baden in den Wasserfällen des Erawan Nationalparks
Fische im Erawan Nationalpark
Erawan Nationalpark


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